Südtirol – Arabba

 23.-24.10.2004 Saisonabschluß

Spontan das angekündigte tolle Wetter genutzt. Freitag abend 21.30h entschlossen wir uns zur Saisonabschlusstour nach Südtirol. Statt um 9.00h erst nach 10.00h los, tanken in Tölz (wegen der schlechten Batterie muß die BMW erst ein paar Kilometer fahren), Fleecejacken aus, zu warm! Um 11.00 über Vorderriß – Wallgau – Innsbruck – Brenner. Tanken und Warnwesten kaufen (Luxuswarnwesten)! Weiter und um 13.30h Pause zwischen Freienfels und Mauls in der Sonne, mit Bank.

 

Weiter über Brixen aufs Würzjoch. Weiter oben schwierig zu fahren, da häufig nass und schmierig. Kurze Pause, dann runter und zum Grödner Joch – Super Fahrt. Die ganze Strecke schon wunderschöner bunter Herbstwald – einmalig. Noch Sella – Pordoi – und dann schon ohne Sonne nach Arabba hinunter, recht kühl. Zimmer im Olympia, diesmal wieder im Altbau, aber soweit ok. Sind jetzt vollgefressen, hatten aber auch ganz schön Hunger. Das Hotel ist relativ voll. Gesamt 310 km, kein Wunder, dass wir so kaputt sind.

 

24.10.

Sind gestern nach dem Essen nicht mehr runter, sondern eingeschlafen – um 22.00h dann bettfertig ins Bett. Dann eine zeitlang nicht eingeschlafen – aber bis 7.30h in der Früh geschlafen. Trotz harter Matratzen sind wir relativ ausgeruht. Frühstück, packen und los um 9.45h. Teilweise sind die Kurven noch nass und wir müssen vorsichtig fahren. Durch leuchtende Wälder zum Falzarego. Leider funktionieren unsere Funkgeräte heute nicht, das fehlt richtig. Weiter zum Giau mit Fotopause. Von da kann man auch die Drei (eigentlich nur zwei) Zinnen sehen. Bin vom Fuß des Passes dann die BMW gefahren. Rüber zum Fedaia wollten wir durch die Sottogudaschlucht – leider nicht mehr befahrbar.

 

Oben am Pass ein paar Bilder gemacht. Waren  ja schon öfter hier, aber nie bei so schönem Wetter! Weiter durchs Fassatal zum Karerpass und Rosengarten, Mittagspause 13.15h. Herrlicher Rundblick, Nebel im Eisacktal Richtung Süden. Weiter über Blumau – Bozen zum Ritten. Eine sehr gut ausgebaute, gepflegte kurvige Straße, toller Kurvenradius. Kleine Pause oberhalb Klobensein bei einer Kirche. Weiter durchs Sarntal aufs Penserjoch. So warm war es da noch nie, vor allem schien noch die Sonne. Hier wechselte ich wieder auf meine Honda – quasi einem Kleinmoped. Ab 16.20h Richtung Brenner, tanken, weiter um 17.15h. Bis Krün gut vorwärts gekommen. Es war überhaupt wenig Verkehr, wir konnten ganz toll fahren. Gelegentliche Penner, aber nur wenige. 18.30h bei Krün die Brille gewechselt und weiter Richtung Kesselberg, fast.

 

Ab Ort Walchensee Stau. Wir haben uns bis Urfeld durchgearbeitet und dann aufgegeben. Umgekehrt und über Mautstraße Jachenau – Arzbach nach Hause. Viele der Autos fuhren erstaunlich schnell, nicht die üblichen 80km/h. Der Umweg und Stau hat doch viel Zeit gekostet, wir sind um ca. 20.00h hier angekommen, dunkel, noch nicht zu kalt. Zu meinem Wohlbefinden haben aber die Heizgriffe ab Penserjoch nicht unerheblich beigetragen. Sind insgesamt recht lädiert, ich hätte bald keine Kupplung mehr bedienen können. Aber trotzdem: es war eine wunderschöne Fahrt – einfach alles hat gepasst, sehr schön. Tagesetappe 418km, Gesamt km 728.  Bei der Africa Twin sind Kette, Kundendienst und Tüv fällig, BMW braucht eine neue Batterie und einen Vorderreifen, aber jetzt gibt es erst einmal Winterruhe. Dieser kurze aber schöne Saisonabschluß war eine gute Entschädigung für die fast ausgefallene Saison (nur 2800km gefahren).