Friaul – Naßfeldpass 18.-22.07.2009

 

18.07.

Kurzurlaub in Friaul/Julisch-Venetien. Angekündigtes Schlechtwetter kam. Bei strömendem Regen und 11° um 10.00 Uhr los, am Achensee waren es noch 6°, Handschuhe waren nass, einfach grauslig. Im Inntal wieder wärmer, ganze 8°, stopp and go durch Wörgl, Finger eisig, ca. 12.15 am Paß Thurn  – es schneit! Auch am Achensee hat es bis auf 1500m geschneit. Nach der Passhöhe Pause, wir mussten noch was anziehen, es war zu kalt. In den Fingern hatte ich kein Gefühl mehr. Weiter nach Mittersill (Handgymnastik, aufwärmen am Motor) und zum Felbertauerntunnel – vorher lag schon Schnee, ca. 10cm neben der Straße, 4°, zum verzweifeln. Ich setzte meine ganze Hoffnung darauf, dass über dem Alpen-Hauptkamm das Wetter besser ist. Im Tunnel war es angenehm „warm“, dahinter endlich Regenende und etwas Sonne. Es muss aber auch hier stark geregnet haben, denn Bäche, Flüsse und Wasserfälle waren voll. Wasser in den Wiesen, neben der Straße, 2 Muren am Gailbergsattel, da muss der Dreck voll über die Straße sein – da es trocken war, war alles staubig, bin in der Kurve gerutscht. Vorher in Lienz – stopp and go, aber im Warmen, Regenzeug bei fast 30° macht einfach Spaß (aber mir war das allemal lieber, als erfrorene Finger). Billiger Sprit, 99,9ct. Gailbergsattel rauf, waren schöne Kurven, runter nicht so sehr. Nach Süden wieder Wolken!

 

Und keine Tankstelle mehr, erst kurz vor dem Nassfeldpass, dann Super für 103,9. Mittlerweile war es schon nach 16.00 Uhr. Wegen des blöden Wetters kamen wir halt lange nicht gut voran, dann die Staus — aber endlich am Nassfeldpass angekommen, sollten wir bald da sein. Volker fuhr, da endlich schöne, trockene Kurven waren, recht flott und leider war sein ABS wieder nicht an. Und plötzlich– nach einem Überholmanöver musste er vor der Kurve stark bremsen, seine Hinterbremse blockierte, die BMW schaukelte sich auf, brach aus, er konnte sie leider nicht mehr stabilisieren und es hat ihn aufgestellt. Das ist ganz furchtbar anzuschauen: 1. weiß man, was kommt und 2. kann man nichts machen, nur zuschauen. Ich habe mich schon als Witwe gesehen. Gut dass in der Kurve eine Parkmöglichkeit war, er stürzte nicht auf Teer, sondern auf losem Untergrund, es ging nicht nach unten, die Leitplanke kam erst ein Stück weiter, und ein kleiner Absatz hat das fliegende Motorrad und ihn vorher gebremst. Das Auto blieb stehen, ich blieb stehen und habe es nicht geschafft, die BMW abzustellen, vor lauter Zittern und Panik, ich wollte sofort zu ihm hin. Ich sah, dass er aufstehen konnte, schaffte es nach mehreren ewigen Sekunden, mein Motorrad noch einen Meter zu fahren und dann abzustellen. Bin zu ihm hin, und habe die BMW mit aufgehoben, das überholte Auto hatte auch angehalten, die Frau darin war sogar Ärztin und wollte gleich helfen – aber gottseidank brauchte er sie nicht. Denn außer einem geprellten Knöchel ist nichts passiert!

 

Die BMW war zwar schwer bepackt und gerade vollgetankt, aber sie stand wieder. Der Koffer hing herunter, die Kofferhalterung war hin  und der ohnehin provisorisch befestigte Blinker hing auch, und der Zylinder hat einen neuen Kratzer, aber wir fanden die Einzelteile des Befestigungsmechanismus und vorläufig hielt der Koffer auch so, Volker hat ihn noch festgebunden – fertig. Da war eine ganze Kompanie Schutzengel beschäftigt gewesen oder der eine war besonders fleißig. Langsam beruhigten wir uns. Ich bin zwar nicht gestürzt, aber ich war viel aufgeregter. Nach kurzer Schreckpause legten wir die letzten Kilometer zum Passo Pramollo und dem Albergo al Gallo Forcello zurück. Haben schon besser gewohnt, aber auch schon schlechter. Zwei Zimmer, groß, nasse Ecke an der Decke, großes Bad, quietschende Betten, Balkon, Mopeds hinter dem Haus, nette Bar zum Sitzen, Seenähe, schöne Berge und  seit 18.00 Uhr scheint die Sonne. Schnitzel gegessen, Bier getrunken, jetzt geht es uns gut. Volker ist leider noch auf der Treppe umgeknickt, der Knöchel ist nicht ganz intakt, mal sehen, wie es morgen ist. Ankunft hier ca. 16.45, Gesamtkm heute 314, davon gut 200km unter Wasser und saukalt. Aber es ist noch mal alles gut gegangen.

Pässe: Achenpass, Pass Thurn, Felbertauern, Gailbergsattel – Nassfeldpasshöhe, Anfahrt 314 km

 

19.07.

Etwas unruhige Nacht, Betten eher hart, wir sind oft aufgewacht. Frühstück um 08.00 Uhr, eher sparsam, aber ausreichend. Volker hinkt, aber sonst fehlt nichts. Strahlender Sonnenschein, keine Wolke am Himmel. Los um 09.30 Uhr, habe mein Motorrad selbst umgedreht (es war sehr eng hinter dem Haus, und 260kg leicht bergauf zu schieben und umzudrehen ist für mich nicht ganz einfach). Den Pramollo hinunter – schöne Kurvenradien, streckenweise schlechter und schadhafter Belag, aber schönes, wildes Tal hinunter. In Pontebba, das sehr malerisch liegt, nach links und Richtung Tarvis. Man fährt schön im Tal entlang, die Berge sind richtig hohe Klötze. An Tarvis weitgehend vorbei, dann ab nach Kransjka Gora (ca. 60km). Etwas weiteres Tal und auch sehr schön, keine Grenzkontrolle mehr.  Einer der wenigen echten Vorteile der EU.

 

Durch das sehr touristisch überlaufende Kransjka Gora durch und zum Vrsic Sattel (man könnte auch um den Ort herum fahren). Viel Verkehr, viele Radfahrer und bei manchen Autofahreren fragt man sich schon. . . Tolle Bergwelt. Kein Parkplatz am Sattel (1611m), aber einer, der kassiert, auch die Fahrzeuge, die an der Straße stehen. Schönes Panorama, Blick zum Mangart. Diverse Fotostopps. Weiter durch das wunderschöne Socatal der Soca entlang. Eine Wasserfarbe – grandios. Viele Übernachtungsmöglichkeiten und 3 Campingplätze. Warm. Verkehr wird weniger. Von Bovec aus über Log Pod Magarton zur Mangartstraße, die wir dieses Mal bis rauf fahren konnten, ca. 2000m. Zu viele bergfahruntüchtige Verkehrsteilnehmer unterwegs. Tolle, sehr eindrucksvolle Ecke, Berge sind große Klötze. Blick nach Österreich und an die Adria. Traumhaft. Pause ca. 13.45 Uhr unterhalb der übervölkerten Mangartstrecke, viele Alpenrosen blühten noch. 21.000ten Km draufgefahren. Ca 14.30 weiter, erst Gegend angeschaut, bis wir Radfahrer aufgehalten haben. Die sind im Affenzahn da runter. Wir fuhren normal weiter, bis wir auf Autos aufgelaufen sind, und dann waren die Radler klar im Vorteil und weg.

 

Kurze Schlammpassage, vermutlich ein Murenabgang. Aber wie ängstlich und unüberlegt manche Autofahrer da fahren, sie sind mit so kleinen Störungen hoffnungslos überfordert, vor allem bringen sie mit ihrem konfusen Fahrweisen die Motorradfahrer ganz schön in Bedrängnis. Weiter zum Predilpaß (1156m), wenig spektakulär, aber der Predilsee liegt schön, wieder mit herrlicher Farbe. Weiter zur Sella Nevea (1190m), einfach schön zu fahren. Wechselnde Bergpanoramen. In Chiusaforte (15.30 Uhr) angekommen sind wir  noch nach rechts bis Dogna, hier nach rechts in das Dognatal. Eine kleine alte Militärstraße führt bis auf ca. 1350m an eine Alm und alte Frontlinie hinauf. 18km und ca. 1700 Höhenmeter. Viele Kurven, steil hinauf, meist schlechte Straße, Risse, Steine etc. Aber tolle Gegend. Wenig los. Das war die Rückseite von Sella Nevea/Predilsee. Wieder runter bis Dogna – Chiusaforte, dann eine kleine, kriminelle Straße bis Moggio Udinese. Ab hier nach rechts zur Sella Cereschiatis (1066m) hinauf. Auch schöne Gegend, aber schlechte Straße, viele Baustellen, einmal in Val Aupa falsch abgebogen, mussten wieder umdrehen. Ansonsten gut gefunden. In Pontebba dann noch den Pramollo hinaufgeheizt, um 18.15 Uhr am Albergo angekommen. Die Straßen heute waren meist nicht sehr gut (Belag rissig, Frostlöcher, Steine, Sand bzw. Dreck von Unwettern) man musste teilweise gut aufpassen.

Aber Supertour, jetzt noch gegessen, Wetter schön, nur ein paar Wolken. Bald in unser Zimmer, das schön groß ist, wir können uns ausbreiten. 274km

 

20.07.
Heute hauptsächlich Klein-, Kleinststraßen und Schotter. Ab um 09.00 Uhr nach Pontebba (15Min), Wetter sonnig, von Norden kamen Wolken. Rechts ab über den Passo Cason di Lanza (1552m), sehr kleine, tolle Straße, Murenabgänge, Risse und Stufen im Teer, fahrtechnisch schon anspruchsvoll, viel im Wald, oft steil, enge Kurven, manchmal schlängelte sich die Straße durch. Bergab durch viel Wald, manches Geländer hält sicher nicht mehr das, was es sollte, oft schadhaft und abgebrochen. (Bei uns in D wäre die Straße sicher gesperrt oder sonst wie verbaut). Um 10.15 Uhr in Paularo angekommen, hätte fast mein Moped im Stand hingelegt beim Parken. Mache ich doch glatt den Gang raus und steige ab und das Ding rollt weiter – die kleinen Sünden bestraft Gott eben immer sofort. Wasser gekauft, Fleece ausgezogen, ziemlich warm. Bis Paularo 44km.

 

Weiter über den Forcola di Lius (1010m) nach Ligosullo, am Ortsanfang nach ca. 100m scharf rechts nach Valdajer ab und zum Monte Paularo (unten nicht angeschrieben). Bis Valdajer geteert, noch etwas weiter, aber bald Naturpiste, teilweise grob geschottert und doch recht anspruchsvoll. Am Monte Dimon (2043m) vorbei, manchmal geht es steil hinab bis zum Ende mit einem großen Wendeplatz unterhalb des Monte Paularo (2043). Hier fehlt nur die Pommesbude. Sind bis zum Gipfel hinaufgestiegen, ca. 50 Hm. Gutes Panorama auf tolle Berge, leider stark bewölkt und viele Gipfel sind nicht zu sehen. Bis dort km 21210 (=56km) und 2 ½ Stunden. Wieder los und an einer exponierten Stelle Pause gemacht. Ca 12.30 weiter abgefahren, ca. 13.00 Uhr wieder in Ligosullo (km21221) gesamt 22km Bergfahrt. Weiter über schöne Kurven nach Paluzza und zum Tanken über den Plöckenpass (1360m). Bis zu den Tunnels toll zu fahren, dann Stau wegen großer Lastwagen, die unbedingt hier fahren mussten und viel zu lang für die Tunnels waren. Hinab bei viel Verkehr, an um 13.47h in Kötschach zum Tanken (km21260). Wieder rauf ohne Verkehr, eigentlich schöne Kurven, bloß lausiger Belag, meistens. Wieder runter – schon eindrucksvoll, wie die Kehren aufgemauert wurden – nach Paluzza, kurz durch den Ort ein Hotel anschauen und weiter nach Strino – Cervicento.

 

Hier kurz gesucht, dann aber den Weg gefunden, den wir fahren wollten. Im Ort bei der Kirche ging es per Schild zum Monte Tenchia, gesucht haben wir nach Zouf Plan oder Monte Crostis. Hier differieren manchmal die Ortsnamen auf den Karten und auf den Schildern. Lange Teerstraße, bald ein Feriendorf mit netten Häuschen, oft steile Straße, eng, schlechter Belag, nach dem „Dorf“ dann Schotter. Hinauf an einer Wetter- oder Funkstation vorbei und immer weiter. Das Wetter sieht etwas bedrohlich aus. Am vermeintlichen Ende der Straße (hinterhalb Funkturm) sind wir noch weiter und doch recht knackig und wacklig bis es einspurig und eher zum wandern wurde, ca. 200m. Volker ging noch weiter um zu sehen, ob wir weiterfahren könnten, aber die Zeit war knapp – man müsste die ganze Strecke erst zu Fuß abgehen – und der Nebel kam runter, der Cimon di Crasulina (2104m) war nicht mehr zu sehen. 10,8°, mir war ziemlich kalt. Um 15.25 h, km 21316 kurze Pause, um 16.00h wieder zurück, ab Baita Miravalle (Name des Dorfes?) wieder Teer – bis hier von Cervicento 10,5 km – zurück in Cervicento um 16.34h, km 21334, bis oben bzw. h.u.z. 18 bzw. 36 km. Recht anspruchsvoll das Ganze. Von Cervicento nach Süden, bei Arta Terme nach links Richtung Paularo abgebogen. Das Wetter war wieder besser bzw. warm, an der kleinen Straße, die schön zu fahren war mit vielen Kurven auch noch ein Wasserfall zw. Lambrugno und Salino. Super. Die Straße führte hoch über dem Tal Canale d’Incarnoio entlang.

 

In Paularo kurz verfahren, aber schnell den Weg gefunden (sehr nette hilfsbereite Leute) und die tolle kleine Straße über die Lanzenalm wieder zurück. Um 18.05h in Pontebba an, um 18.20h wieder am Hotel. Ein gedankenloser Zeitgenosse  versperrte den Motorradparkplatz, mussten rangieren, Volker fiel die BMW noch ganz blöd um! Muss was aushalten dieses Mal, das arme Moped. Gesamt 260 km, über 9 Std. war anstrengend, steifes Genick. Der Passo del Cason di Lanza ist lange gestreckt, mit Alm und merkwürdigen Schornsteinen, einem Berg, der aussieht wie der Mangart. So einen sahen wir vom Monte Paularo noch mal. Paularo ist ein hübscher Ort, auch Paluzza liegt schön, genauso wie Pontebba. Hier ein großes Flussbett, möchte bei Hochwasser nicht hier sein. Seltsame Zivilschutzzone oberhalb Pontebba Richtung Passo Pramollo. Es gibt unendlich viele Sträßchen bzw. Wege, die fahrbar sind. Morgen fahren wir wieder in die Richtung, die Gegend zwischen Udine und Slowenien muss noch mal warten. Man hat hier wirklich die Qual der Wahl. Hoffentlich ist es schön, denn unbefestigte Straßen und drohender Regen beunruhigen mich. Und hoffentlich schlafen wir heute Nacht besser, bin zwar gestern um 22.00h schon eingeschlafen, war aber seit 03.00h wach mit Schlafphasen.260km

 

21.07.
Nach gewohnt schlechter Nacht um 09.00h los nach Pontebba. Wetter schön. In Pontebba schon Pulli ausgezogen und weiter über Studena Bassa zur Lanzenalm und in eine bzw. vor eine Kuhherde geraten. Kurz gewartet, leider blieben die noch lange vor uns. Das hat uns gesamt ½ Std. gekostet. Den Abzweig zum Monte Zermulo haben wir uns gespart. Diesmal nicht direkt nach Paularo rein, sondern außen rum. Und wieder zum Forcola di Lius – dieser liegt in einer Senke zwischen zwei Straßenhöhen. Schöne Serpentinen und steil an Ligosullo hinab bis Paluzza, 11.00h an. Gut warm. In Paluzza Wasser gekauft, und weiter über Sutrio zum Monte Zoncolan (1750m). Leider sind die umliegenden hohen Berge wieder in Wolken. Die Straße rauf hatte 1a Serpentinen, oben war der Teer gut und es war streckenweise sehr steil. An am Zoncolan um 11.30h km 481 = 77km ab Pramollo. Pause. Man konnte hier die Strecke sehen, die wir gestern gefahren sind, zum Monte Tenchia.

 

Weiter und eine schöne kleine Straße runter nach Ovaro, gleich an der Abfahrt gab es Tunnel mit Bewegungsmelder! Hier gleich gegenüber bzw. nach 100m rechts und unten durch weiter nach Mione und da abgebogen Richtung Rifugio Losa (1765m). Steile und sehr schlechte Straße: Löcher, Risse, Tannennadeln und -zweige, viel Kies, miserabel zu fahren. Bin raufwärts fast gefallen, da es mich am Rand in so einem Loch ausgehoben hatte, es war schwieriger zu fahren als Monte Paularo und Monte Tenchia zusammen. Nach einem ganz schlechten und löchrigen Steilstück sind wir umgedreht. Ich sah Volker rutschen bzw. hörte es, da ging nichts mehr. Ich wäre nur noch umgefallen. Volker fuhr etwas weiter und hat dann meine BMW geholt. Danach war ich ziemlich zittrig. Umkehr 13.00h, Rückfahrt ging ganz gut, unten dann über Luincis, durch das Val Pesarina (sind wir letztes Jahr bei Regen gefahren) zum Forcola Lavardet, hier weiter zur Sella di Razzo (1755m) (14.30h, 21541km) nach Sauris. Auf der Passhöhe blumenpflückende Italiener: Sie pflückt und er fährt mit dem Auto nach, egal ob Kurve oder nicht.

 

Lago di Sauris – traumhafte Farbe und Gegend. Langer Tunnel nach der Staumauer, nass und eng, manchmal Fenster zum See. Hinauf über schöne Kurven zum Passo del Pura (1428m) begleitet mit Regentropfen und Steinschlag 5x auf der Fahrbahn. Auch hinunter musste man gut aufpassen. Über die Hauptstraße und Ampezzo – Enemonzo nach Villa Saulina. Exakt, wo es nach Sappada abgeht, geht es auch nach Lauco weiter, auf den gegenüberliegenden Berg und über Vinaio – Buttea (ca. 1000m) wieder nach Tolmezzo, dann Hauptstraße zurück bis Pontebba. Eindrucksvolle Bachbetten von T.But und Tagliamento bzw. F.Fella gekreuzt, das sollte man mal bei Hochwasser sehen. Ansonsten schönes, steiles, enges, hoch bewaldetes Tal und angenehm zu fahren. Kurz tanken, da meine Anzeige auf 0 ist. Zurück dann den Pramollo rauf, um 17.25h am Hotel. BMW 1100 hat 87.000km bei der Gemeindegrenze Pontebba draufgefahren. An nach gesamt 270 km. Aber alles gut gegangen, noch ein Schnitzel, morgen geht es heim. Umliegende Berge sind in Wolken, hoffentlich ist das Wetter morgen schön. 270km

22.07.
Heimfahrt. Nebel am Pass. Um 09.45h bei 16° losgekommen, noch mal Volkers Abflugstelle besucht und Bilder gemacht. Heiß, Wasser läuft. Nette Kurven und teilweise guter Belag am Naßfeldpass. Von Tröpolach bis Kötschach das vom Charakter her alpenmäßige Gailtal entlang (ganz anders als einen Bergrücken weiter in Italien), von da über den Gailbergsattel. Hinauf eher uninteressant, (oben Hotel mit Frühstück ab 06.00h), hinunter schöne Kurven. Über Oberdrauburg nach Lienz, hier bei mindestens 30° um 11.25 Uhr tanken und Wasser fassen. Km 21754 = 80 ab Naßfeld. Um 12.20h am Stallersattel (2052m) angekommen, mussten warten bis 13Uhr. Pause in der Sonne, Motorräder als erste an der Abfahrt geparkt. Eine KTM Adventure parkt neben mir, ich durfte mich mal draufsetzen – frei durch schwingende Beine – viel zu hoch für mich.

 

Passabfahrt super, guter Teerbelag und halt sicher kein Gegenverkehr. Schon am Sattel war viel los, und erst am See unten – Hauptsaison. Ein Vielfaches an Touristen im Vergleich zum Friaul. Sehr warm und viel Verkehr. Um 14.10h waren wir am Ende des Pustertals angelangt. Nun rauf zum Brenner und runter bei Affenhitze durch Innsbruck. Noch Kaffeetrinken am Zirler Berg (21969km) und schnell los, da dunkle Wolken drohten. Sonne und Regen von Seefeld bis Scharnitz, sehr viel Verkehr, an Zuhause 17.32h, 22058km. 22.000km vor Krün, schon 7000 Saisonkm (bzw. gesamt 9000km mit 1100er). Gut angekommen, schöne Fahrt, vor allem Defreggental und Staller Sattel bzw. Abfahrt schöner Wald etc. Insgesamt tolle Tour in toller Gegend mit netten Leuten, die oft noch winken (nicht nur die Kinder), wenn Motorradfahrer kommen. Man fühlt sich recht wohl dort. Das Hotel war nicht so, dass wir unbedingt wieder hinmüssen, aber es war ok.

364km

Gesamt 1504km

 

Pässe:

Achenpass – Paß Thurn (1274) – Felbertauern (11632) – Gailbergsattel (982) – Naßfeldpass (1552) – Vrsic Sattel (1611) – Mangart (2010) – Predilpass (1156) – Sella Nevea (1162) Dognatalhöhe (1392) – Sella di Cereschiatis (1066) – Pramollo – Passo del Cason di Lanza (Lanzenalm 1552) – Forcola di Lius (1010) – Stichstraße Monte Paularo (2055 Schotter) – Plöckenpass (1360 = Passo di Monte Croce Carnico) – Stichstraße Monte Tenchia (2000) Canal d’Incarnoio – Lanzenalm – Pramollo – Lanzenalm – Forcola di Lius – Ligosullo (949) – Monte Zoncolan (1750) – Richtung Rifugio Losa (1750, Abbruch ca 1500) – Forcola Lavardet/Sella di Razzo (1755) – Passo del Pura (1428) – Übergang von Villa Salina – Buttea – Tolmezzo – (ca. 1000) Pramollo – Gailbergsattel – Staller Sattel (2052) – Brenner (1371) – Zirler Berg – Kesselberg (854)