Südtirol – Penegal

 

21.07. Anfahrt

Um 18.00h los zum Penegal. Es tröpfelt. Ab Königsdorf sind die Straßen nass, an der Grenze ziehen wir die Regensachen an. Danach regnet es nicht mehr viel. Vignetten gekauft und ab Zirl Autobahn bis Bozen. Eine Schande, sicher, aber wir wollten halt schnell nach Südtirol. Wir sind die Einzigen, die sich an Geschwindigkeitsregeln halten, außer den Lkws. Die Autobahn ist ab Sterzing viel schöner zu fahren als die Landstraße. An Bozen 21.00h (inklusive Tanken und Regenzeug anziehen), an Hotel am Penegal um 21.30h. Nette Zimmer, Blick auf Brenta, noch etwas gegessen, dann in die Bar,  auf Volkers Geburtstag warten. Haben uns noch einen Piccolo gegönnt. 262km

 

22.07. Passo di Croce Domini

Halbwegs gut geschlafen, Frühstück um 08.00h, reichlich, echter Kaffee. Schönes Wetter, blauer Himmel. Super Dolomitenblick vom Speiseraum aus. Viele Bilder gemacht. Los ca. 09.45h, kurz noch mit anderen Motorradfahrern geratscht. Den Mendelpass hinunter ins Val di Sole, nach Dimaro (Rasierer und Kosmetika gekauft) und den Passo Campo Carlo Magno hinauf, oben wollen sie Parkgebühren haben, sind gleich weiter, leider. Die Blicke auf die Brenta sind toll. Müssen hier noch mal fahren. Runter nach Pinzolo zum Idrosee. Kurz vorher noch Tanken, (Selbstbedienung 10ct. billiger). Dann dank Navi schöne kleine Straße nach Bagolino gefunden, hier kurze Pause am Wasserfall. Weiter zum Croce Domini, dunkle Wolken warten auf uns, teilweise noch sonnig. Diverse Fotostopps, einfach toll hier oben.

 

Vom Passo Maniva ist der Pass zum Idrosee leider noch gesperrt, aber wegen „lavori“. Vielleicht machen sie ihn wieder auf. Zurück vom Maniva nach Bagolino und zum See. Schöner Aussichtsplatz – vorbeigefahren, Volker gleich wiederumgedreht. Das funktioniert bei mir nicht so gut, daher bin ich zu einem für mich besseren Wendeplatz und wäre noch beinahe umgefallen. Zittrig konnte ich die BMW noch abfangen, meine Africa Twin hätte ich nicht mehr gehalten, da war der Schwerpunkt zu ungünstig. Zurück zu Volker und das Panorama genossen. Und weiter, langsam wird es spät. Über StoroTione ins Val Gindicarie, das Navi leitet uns auf eine kleine Straße zum Passo Daone (?) – Stenico – Scieno, zwischendrin ganz toller Wasserfall, – Molvenosee. Tolle Farbe. Weiter Andalo – Spormaggiore. In Cavedago toller Blick ins Nonstal. Die Hauptstraße war gut befahren, kommen trotzdem voran. Den Mendelpass wieder hinauf, dann zum Penegal, an ca. 18.00h. Lange Tour. Gut gegessen, hoffen auf gutes Wetter morgen. Leider alles zugezogen, im Moment Gewitter und Regen. 337km

 

23.07. Kaiserjägerstrasse

Starker Regen heute Nacht, dicke Wolken in allen Richtungen am Morgen. Zeit gelassen. Warm angezogen. Los um 10.30h den Mendelpass hinunter – Kaltern – Auer – Wahnsinnsverkehr den Passo San Lugano hinauf, sehr nette Sportwagenfahrer machten Platz und ließen uns vorbei. Cavalese, Regen, ab Richtung Val di Cembra wieder trocken. Dann Valfloriana – Sover – links Passo Tegnana – Passo Redebus- Lusern (Bayerische Enklave) – Fierozza – Pergine – Caldonazzosee – Levico Therme – dann, knifflig, die Kaiserjägerstraße gefunden, schön zu fahren und gute Aussichten. Bis Rif. Rovere auf die SS 349 über Lavarone – Chiesa – Virti – Carbonare wieder ins Tal, wieder Kolonne. Weiter unten dann noch Cento San Nicolo, hier wieder einsam bis Caldonazzo, weiter nach Levico, kurzer Orientierungsstopp. Ein freundlicher italienischer Biker fragt gleich, wo wir hinwollen und fährt uns durch Levico Therme voraus bis zur Straße zum Vetriolo/Panarotta. Wir haben uns echt gefreut, so was gibt es also auch.

 

Die Straße ist super, schöne Kehren, gut geteert, tolle Aussicht. Am Panarotta ist nichts los, im Winter ein Skigebiet , zum rumgehen haben wir keine Lust, also gleich umgekehrt. Zwischen Panarotta und dem Ort (1477m) wäre noch eine kleine Straße in das Val dei Mocheni, wo wir vorher waren (Lusern, Fierozza) gegangen. Aber leider wurde der Sprit knapp und wir mussten zum Tanken. In Pergine getankt und wieder Straße abseits der Hauptstraße gesucht, gefunden und ins Val di Cembra, wieder Glück gehabt mit dem Wetter, es hatte wohl vorher geregnet. Ab Segonzano hinab zum Fluss und auf die andere Seite hoch nach Faver. Weiter bis Verla (Cembra liegt toll), da kleine Straße über Faedo – San Michele zur Hauptstraße (Brenner), rüber nach Mezzocorona und da am Berg entlang über Rovere della Luna nach Kaltern. Leider ab Tramin Regen. Regenzeug an, BMW (meine) beim Parken umgefallen. Naja, hat keiner gesehen. Rauf ins Hotel, an ca. 18.15h. Beim Abendessen hatten wir den Eindruck, dass wir unsichtbar sind. Der Service ist verbesserungswürdig. Sonst war das Hotel recht nett. Abends noch mit zwei andern Gästen zusammengesessen, war ganz unterhaltsam. 280km

 

24.07. Heimfahrt

Besser geschlafen, trotzdem wach wegen Lärms in der Nacht. Gefrühstückt, Regen. Also kurzer Nachhausweg (ab 10.00h) über Bozen – Sarntal – Penser Joch (leichter Regen, saukalt, Schnee) – Sterzing (wieder warm) – Brennerstraße – Innsbruck, Autobahn bis Zirl – Kesselberg, heim, an 15.15h. Schöne Strecken gefunden und trotz Hauptreisezeit auf den Nebenstrecken gut zu fahren. 248km

Gesamt 1160km