Südtirol Truden

18. – 19.10.2013

 

Anfahrt Truden

Motorradtour nach Südtirol. Endlich. Ich habe das Fahren auch nicht verlernt. Trotzdem ist es Glück, dass wir fahren können, denn letztes Wochenende hat es geschneit, auch in Südtirol. Jetzt soll es schön sein. Los um ca 11.50h, Startschwierigkeiten, aber noch springen die Mopeds (nach 2 Monaten Stehzeit) ohne Starthilfe an. Noch tanken in Wiesen und dann ab nach Süden. Sonnig, warm. Über B11 zum Kesselberg – fährt doch glatt ein netter Autofahrer auf den Parkplatz und lässt uns vorbei – danke! Weiter nach Wallgau, Scharnitz, Pause vor Seefeld – auf ca 1100m ist es etwas kühler. Zirl – Innsbruck – Baustelle, Stau. Das nächste mal nehmen wir die Autobahn, die Fahrt durch Innsbruck kostet einfach Zeit. Die alte Brennerstraße ist schön zu fahren, wir kommen gut voran. Ab Sterzing dann auf das Penserjoch, denn wir waren sicher, dass um diese Zeit, Freitag Nachmittag auch durch Brixen Stau ist. Wenig los auf dem Pass, ab ca 1100 Höhenmeter liegt der erste Schnee neben der Straße, ab 1500m war neben der Straße geschlossene Schneedecke, wenigstens war die Straße frei. Allerdings ist es etwas kühl. Zwei Fotopausen, denn Motorrad mit Schnee hat man auch nicht so oft. Runter über Sarnthein – Ritten (Pause)- Bozen (Stop and Go) etwas anstrengend. Viel Verkehr auch im weitern Verlauf auch durch Leifers. Völlig veränderte Verkehrssituation, da einige neue Umgehungen fast fertig sind.

 

Von Auer dann den Berg hinauf Richtung Passo San Lugano und in Kaltenbrunn nach Truden abgebogen. Sonne war mittlerweile weg und es wurde ziemlich kühl. Vor Truden haben wir uns noch einen Bus eingefangen, der fuhr dann die kleine Straße im Schritttempo, wir konnten absolut nicht peilen, wo es hingeht. Aber  wir haben unseren Gasthof gefunden, der liegt ganz nett, zwar schon weiter unten, aber wirklich schön. Man wird freundlich begrüßt, es wird bestimmt schön hier. Aber: als wir um 18.00h unsere Koffer von der BMW nehmen wollen stellt sich heraus, dass wir die Kofferschlüssel nicht dabei haben, was für ein Mist! Im Tankrucksack habe ich wenigstens unsere Waschsachen, uns so beschließen wir, es bis Samstag in denselben Klamotten auszuhalten und eine Nacht zu bleiben… Heimfahren wollte ich auch nicht mehr so im kalten Dunkeln. Das ist uns noch nie passiert.Im Mühlenrestaurant ist es urig und das Essen schmeckt, es ist nur recht kühl im Raum. Wir sind etwas geschlaucht, meine linke Hand tut weh vom Kupplungziehen, der Rücken ist auch nichts mehr gewöhnt, gut zu wissen, dass die Muskelsalbe im Koffer ist. 294km

 

19.10. Heimfahrt

Haben schlecht geschlafen, obwohl wir sehr müde waren, auch dank netter später Gäste, die von 2-3 Uhr in der Nacht unbedingt im Flur unterhalten wollten, selbstverständlich nicht im Flüsterton. Endlich war die Nacht rum, nach Frühstück und ohne aufpacken – mal was anderes – um 10 Uhr los. Vom Gasthof direkt hinunter nach Montan (enge Ecken), aber sehr schön gelegen, Blick aufs Etschtal. Weiter nach Aldein – Deutschnofen, alles schöne Gegend, Blicke in die Brenta auf der einen Seite , auf der anderen Latemar und Rosengarten… Über Eggental – Bozen und Brennerstraße weiter, tolle Umfahrung von Brixen ist fertig!

Pause in Franzensfeste – Brenner – Steinach – Innsbuck – Zirl – Kesselberg – heim. Das Wetter war durchgehend schön, optimale Temperatur zum Motorradfahren. Sind ziemlich geschafft, da wir leider in diesem Jahr kaum Touren gefahren sind, insofern war es gut, dass Volker die Kofferschlüssel zu Hause liegen ließ, noch ein Tag Tour fahren – ich hätte mich nicht mehr bewegen können, vom Kupplung ziehen mal abgesehen. Nächstes Jahr müssen wir unbedingt mehr fahren. 274km

Gesamt 569km